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	<title>Anekdoten | Ehemaligenverein des Gymn. Augustinianum Greven e.V.</title>
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		<title>Elegante Schullaufbahn &#8211; von Ludger Hidding</title>
		<link>https://www.augustinianum-greven.de/elegante-schullaufbahn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Feb 2025 15:29:54 +0000</pubDate>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Schon zu Zeiten des damaligen Progymnasiums galt: Jungen- und Mädchenklasse strikt getrennt. Auch die Aufnahmeprüfung lief nach diesem Muster ab. Jungen durften (und mussten) mit &#8220;Latein&#8221; anfangen, die Mädchen nur mit &#8220;Englisch&#8221; anfangen.</p>
<p>Ein erster Schultag (Schuljahresbeginn) begann mit einer Stunde zum kennenlernen:<br />Beispiel: Ein schon pensionierter Lateinlehrer (Oberstudienrat im Ruhestand) betrat den Raum. Ein knappes: &#8220;Auf! Guten Morgen! Eure Personalien!&#8221; Danach: &#8220;Heft raus!&#8221; Wir lernen heute ein neues Lied, schreibt auf:<br />(1) Flamme empor, Flamme empor! Steige mit loderndem Schein von den Gebirgen am Rheine, leuchtend empor.&#8221;<br />(2) Heilige Glut, heilige Glut, rufe die Jugend zusammen, dass bei den lodernden Flammen wachse der Mut&#8230;&#8221;</p>
<p>Das Lied wurde sofort gesungen und noch in gleicher Stunde auswendig aufgerufen.</p>
<p>Ein neues Lied: Freiheit, die ich meine, die mein Herz erfüllt, komm mit deinem Scheine, süßes Engelsbild, magst du nie dich zeigen der bedrängten Welt, führest deinen Reigen nur am Sternenzelt.</p>
<p>Diese seltsame Kombination wurde den Schülern erst einige Jahre später erklärlich. Besagter Pädagoge war durch die Entnazifizierung gekommen. Denn sonst wäre er wohl nicht wieder als Oberstudienrat in Ruhe aufgetreten (Oberstudienrat war damals übrigens nur der stellvertretende Schulleiter).</p>
<p>Besagter Latein- und Griechischlehrer war immer feinstens gekleidet. Im Revers des Jackets trug er, wann immer es ging, eine Blume. Der graue Filzhut gab ihm eine eigene Note. Eine schöne und heitere Begebenheit trug sich im neuen Gebäude zu: Besagter Altphilologe begrüßte eine Kollegin, wann immer möglich, mit Handkuss. Schüler (Untersekunda) sahen das und waren ganz gespannt. Als O. N. den Raum zum Lateinunterricht betrat, rief er sein obligatorisches &#8220;Salvete pueri!&#8221; Ihm schallte entgegen: &#8220;Küss die Hand, Madame!&#8221; Kein Kommentar, aber die &#8220;Rache&#8221; kam bei der nächsten Arbeit (Notendurchschnitt 4,7).</p></div>
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		<title>Sittliche Reife und berufsloser Tanzlehrer &#8211; von Ludger Hidding</title>
		<link>https://www.augustinianum-greven.de/sittliche-reife-und-berufsloser-tanzlehrer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Feb 2025 15:28:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anekdoten]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Nachdem im Jahre 1957 das erste Abitur dem Gymnasium zur Vollgültigkeit verholfen hatte, gab es eine voll ausgebaute Oberstufe &#8211; Obersekunda bis Oberprima. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es nur das Progymnasium. Das brachte mit sich, dass Schülerinnen und Schülern erlaubt wurde, einen Tanzkursus zu besuchen.</p>
<p>Diese Erlaubnis war allerdings gekoppelt an folgende Bedingung:<br />Schüler mussten in der Unterprima sein, Schülerinnen in der Obersekunda. Hintergrund war die Ansicht zum Reifegrad der jungen Menschen &#8211; Volljährig wurde man ja erst mit 21 Jahren.</p>
<p>Nun passierte im Jahre 1958 folgendes: Die Jungen der Obersekunda hatten sich mit der Parallelklasse bei Herrn Schomakers im damaligen Hotel Nettmann zum Tanzkursus angemeldet. Es passierte einige Wochen gar nichts. Alles schien ordentlich zu laufen, wie man es geplant hatte. Doch weit gefehlt: An einem Donnerstagmorgen begann der Religionsunterricht recht merkwürdig: Der Religionslehrer Dr. P. begann den Unterricht mit einer Frage: &#8220;Was ist kein Beruf?&#8221; Alles rätselte, keiner konnte eine Antwort geben, die befriedigte. Des Rätsels Lösung gab Dr. P. selbst vor: &#8220;Tanzlehrer ist kein Beruf!&#8221; Im selben Augenblick ging die Tür auf. Es traten herein der Schulleiter Oberstudiendirektor H. M. und besagter Tanzlehrer. Es begann eine wunderliche Rede über sittliche Reife in einer Obersekunda. Der Tanzlehrer musste die angezahlten Gebühren wieder auszahlen. Die Stimme der Allgewaltigen ertönte, nachdem der Tanzlehrer herauskomplimentiert worden war, mit einer Bemerkung: &#8220;Ein solches Verhalten ist unseres Gymnasiums unwürdig. Warten Sie noch ein Jahr mit Ihrem Reifungsprozess, dann können Sie versuchen einen neuen Tanzkursus zu erreichen.&#8221; Herr Direktor verließ den Kursraum auf dem oberen Flur wortlos mit seinem Gefolgsmann Dr. P.</p></div>
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		<title>Feierliche Hosenträger &#8211; von Ludger Hidding</title>
		<link>https://www.augustinianum-greven.de/feierliche-hosentraeger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Feb 2025 15:24:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anekdoten]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Man schreibt das Jahr 1955. Im Monat Mai sollte nun das &#8220;Prunkstück&#8221; von Greven, das neue Gebäude des Gymnasiums, eingeweiht werden. Das Gebäude, gelegen zwischen Gärten und Hecken, war der ganze Stolz des Ortes. Greven hatte die Konkurrenz aus Emsdetten überholt und war auf dem besten Wege, ein voll ausgebautes Gymnasium zu bekommen.</p>
<p>Nun war der Unterrichtsablauf schon seit 1954 nach und nach gesichert im neuen Gebäude angelaufen. Nur die offizielle Einweihungsfeier fehlte noch. Dazu war der Monat Mai (12.) ausersehen. Wegen der &#8220;Heerscharen&#8221; von Ehrengästen, darunter Minister, Bischöfe, Regierungspräsidenten, Oberkreisdirektoren und so weiter, hatte man den Saalbau Winninghoff (heute Rewe) auserkoren. Die Aula war viel zu klein. Nach den feierlichen Gottesdiensten in der Christus- und Martinus-Kirche fanden die Ehrungen der Gefallenen unten am Kreuz an der Martini Kirche statt. Danach begab man sich in den Saalbau. Mit dabei war natürlich auch der außerordentlich große Schulchor. Die Feier nahm ihren Lauf mit vielen Reden und öffentlichen Belobigungen: Alles, was so einen Akt ausmacht, funktionierte perfekt. Eine kleine Panne sorgte dann aber für eine diskrete Heiterkeit. Der Dirigent des Chores, unser Musik- und Kunstlehrer, wurde zur Ursache einer kleinen heiteren Begebenheit. Er hatte die Angewohnheit, bei seinem Dirigat schwungvoll auszuholen. Bekleidet mit damals feinem, schwarz gestreiften Cut, selbst hochgewachsen und schlank, holte er immer wieder zur großen Geste aus. Genau bei einem schwungvollen Ausholen passierte es: Seine Hosenträger krochen auf den Rücken von oben nach unten unter dem Cut hervor. Ein leichtes Schmunzeln wurde deutlich, doch würdevoll und diskret wurde auch diese Hürde genommen.</p>
<p>Die einzige Bemerkung dazu kam nach der Veranstaltung durch einen Lehrer: &#8220;Jungs, habt ihr das gesehen?&#8221;</p></div>
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		<title>Von Pistolen, Beerdigungen und Sexualaufklärung &#8211; von Ludger Hidding</title>
		<link>https://www.augustinianum-greven.de/von-pistolen-beerdigungen-und-sexualaufklaerung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Feb 2025 15:23:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anekdoten]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>1. Im Jahre der Gründung der Bundeswehr hatten sich zwei Schüler (aus Münster/aus Greven) von dem Bruder des Münsteraners einen Revolver besorgt. Das Hallo auf dem Schulhof war groß. Die Waffe wurde, als der ganze Schulfhof in den Fahrradkeller geeilt war, dort entsichert und scharf geladen. Auf einmal kam die Aufsicht hinzu: &#8220;Zeig mal, was ihr da habt.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ach, meinen Sie das hier?&#8221; Er hielt dem Lehrer die Waffe unter die Nase. Der wurde bleich. Die beiden Delinquenten wurden zum Sekretariat gebracht. Als sie aufgefordert wurden, den Tornister auszupacken, legten sie die Waffe auf den Tisch. Der Direktor rief sofort die Polizei herbei. Diese kam mit Blaulicht und Martinshorn und holte das &#8220;gute Stück&#8221; ab.</p>
<p>Beide Schüler waren mittags von der Schule verwiesen worden. Man hat dann erlebt, wie Unterrichtsausfall auch ablaufen kann.</p>
<p>2. Im Januar 1959 war der Bürgermeister der damals jungen Stadt Greven verstorben. Der Schulsprecher und seine Stellvertreter nahmen mit den Schulfahnen (Abitur 1957/offizielle Schulfahne) an der Beerdigung teil. Der Leichenwagen damals war kunstvoll gestaltet und wurde von zwei Rappen gezogen. Vorn saß der Kutscher H. Als der Sarg im Grab stand, senkte sich die Fahne. Da erhielt der Fahnenträger einen kleinen Stoß in die Rippen: &#8220;Schau er sich mal den Leichenkörper an, dem guckt das Stroh noch aus den Holzschuhen!&#8221; Stimme eines Lehrers. Lachen war strengstens untersagt und ja auch wohl nicht angebracht.</p>
<p>3. Sexualaufklärung in Oberprima:</p>
<p>Der Religionsunterricht war streng getrennt nach weiblichen und männlichen Personen. Bei den Jungen, damals immerhin etwa 19 bis 20 Jahre alt, aber nicht volljährig, ergab sich folgendes in der Stunde:<br />&#8220;Du, K., du gehst doch zur Bundeswehr.&#8221; &#8220;Ja, ich habe schon die Zusage, ich muss nur noch das Abitur machen.&#8221; &#8220;Ja nur? Vielleicht solltest du noch eine Überlegung mit auf den Weg nehmen. Wenn demnächste alle in den P&#8230; gehen, was machst du dann?&#8221; Mein K. wurde rot und bleich und wandte sich vor Verlegenheit ab. Keine Antwort. Der Fachlehrer bohrte weiter: &#8220;Was ist denn überhaupt dabei, wenn ihr mit einem Mädchen ins Bett steigt?&#8221; B. zeigt auf: &#8220;Dagegen ist nichts einzuwenden, wenn alles im Rahmen bleibt&#8230;. und wenn der Rahmen aus Gummi ist!&#8221; Allgemeines Gelächter. Der Fachlehrer verschwindet. Thematik auf immer beendet.</p></div>
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		<title>Wasserspass in der Klass&#8217; &#8211; von Heinz-Wilhelm Jankord</title>
		<link>https://www.augustinianum-greven.de/wasserspass-in-der-klass-von-heinz-wilhelm-jankord/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Feb 2025 15:20:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anekdoten]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>von Heinz-Wilhelm Jankord</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wieder einmal: Physikunterricht, Lehrer Leo Brincks&#8230;</p>
<p>Wasser hat die Angewohnheit, Spannung zu erzeugen. Bei Nichtschwimmern sowieso, aber auch in sich selbst. Ein bis zum Äußersten gefülltes Glas läuft nicht über, sondern das Wasser wölbt sich über den Glasrand nach oben hinaus &#8211; Dank der Oberflächenspannung. Auch der Luftdruck ist eine feine Geschichte und tut Dinge, die man kaum für möglich hält.</p>
<p>Der Lehrkörper meinte, diese Wechselwirkungen sehr gut mithilfe eines großen Glaszylinders veranschaulichen zu können. Also den Zylinder pickepackevoll mit Wasser gefüllt, eine Pappe &#8211; war es ein Bierdeckel? &#8211; oben auf das Wasser aufgelegt, diesen mit einer Hand festgehalten und mit der anderen Hand den Zylinder angehoben. Um nun zu demonstrieren, wie eng die Pappe am Glasrand anliegt und dort vom Luftdruck angepresst wird, begann der Lehrer, langsam den Zylinder zu drehen, um in dem Moment, in dem das unterste zuoberst war, sogar die Hand von der Pappe zu nehmen, ohne dass diese herabfiel.</p>
<p>Die Erläuterung dazu war: Das Wasser selbst hält sich per Adhäsion innen am Glas fest, die einzelnen Wassermoleküle unterliegen Kohäsionskräften. Das alleine würde aber nicht ausreichen, um das Wasser im Zylinder zu halten, daher zusätzlich der Bierdeckel. Es wird vom Luftdruck gegen das Glas gepresst, es kann keine Luft in den Glaszylinder eindringen, folglich auch kein Wasser den Zylinder der Schwerkraft folgend verlassen. Dieses Schauspiel, in dem sich so garnichts bewegte, sollten nun alle Schüler genau betrachten können, weswegen sich der Lehrkörper mit dem gedrehten Zylinder langsam der ersten Schülerreihe näherte und jedem das gelungene Experiment nahe vor die Nase hielt. Der Reihe nach staunten sie ehrfurchtsvoll auf das gefangene Wasser, bis einer in der Reihe die Frage stellte: Was passiert, wenn man &#8211;Schnipps! &#8212; macht, und genau bei dem Schnipps die Pappe mit seinem zuvor vom Daumen gehaltenen, jetzt stark angespannten und auf Schnipps losgelassenen Mittelfinger wegschoss.</p>
<p>Die Hose des Lehrers wurde soooo nass, dass an weiteren Unterrricht nicht zu denken war. Soweit ich mich erinnere, fuhr er gen Heimat Emsdetten, um sich trocken zu legen.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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		<title>Die Tücken der praktischen Vorführung &#8211; von Heinz-Wilhelm Jankord</title>
		<link>https://www.augustinianum-greven.de/die-tuecken-der-praktischen-vorfuehrung-von-heinz-wilhelm-jankord/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Feb 2025 15:19:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anekdoten]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Irgendwann in meiner Schulzeit &#8211; wann genau, ist in den Hirnwindungen untergegangen. Es war jedenfalls im Fach Physik und dunkel steht in dieser Sache Lehrer Leo Brincks vor meinem geistigen Auge. Es ging um Longitudinal- und Transversalwellen und deren praktische Anschauung.</p>
<p>Lehrers Rezept: Man nehme vier oder fünf je einen Meter lange Spiralfedern, hänge eine mit dem an einem Ende vorhandenen Haken in die Öse des Schlüssels des Wandschrankes und füge am anderen Ende eine weitere Feder an, indem man die Endhaken einfach ineinader hängt. So verfahre man mit den restlichen Federn, bis ein vier oder fünf Meter langer Strang aus locker ineinander verhakten Spiralfedern entstanden ist. Diesen Strang spanne man mit einer Hand kräftig und schlage dann mit der anderen Hand flach auf das Spiralfederstrangende.</p>
<p>Wie während des Aufbaus durch den Lehrkörper erläutert liefen nun wunderbar für jedermann sichtbar Longitudinalwellen durch den Strang bis hin zum Schrank, um dort brav reflektiert zu werden und zum Aufschlagende zurückzukehren. Nach mehrfacher Wiederholung war Teil eins dieser Demonstration gelungen.</p>
<p>Nun widmete sich der Lehrer der Vorführung von Transversalwellen, indem er nun das in seinen Händen befindliche Ende des Spiralstranges fließend auf und ab bewegte. Und siehe: Wunderbar gleichmäßig liefen Wellenberge und Wellentäler den Strang entlang Richtung Wandschrank, wobei diese deutlich mehr Kraft an den Wandschrankschlüssel, an dem die Federn ja eingehakt waren, übertrugen und kräftig an ihm zerrten.</p>
<p>So kam, was kommen musste: Unbemerkt hatte sich der Schlüssel nach und nach im Schloss gedreht, und in dem Moment, wo seine Position ein Herausgleiten zuließ, tat er dies auch. Die Federn, nun ihres Halts beraubt, wussten keinen anderen Rat, als sich nun im Freiflug dem Punkt zu nähern, der die ganze Zeit über eine Zugkraft auf sie ausgeübt hatte. Dumm nur, dass genau da der Vater der Experimente stand und mit seiner Figur sowie seinem Kopf dem anfliegenden Geschwader nicht wirklich etwas entgegenzusetzen hatte.</p>
<p>Gut, dass ein Verbandskasten zur Grundausstattung gehört.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Diese Geschichte ereignete sich vor einer ganzen Klasse, es sollte also noch einige geben, deren Erinnerungen mehr hergeben als die meinen. Vielleicht bekommen wir hier noch Licht in&#8217;s Dunkel.</p></div>
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		<title>Hey, es knallt gleich da draussen! – von gelöschtem Benutzer bei Stayfriends</title>
		<link>https://www.augustinianum-greven.de/hey-es-knallt-gleich-da-draussen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Feb 2025 15:18:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anekdoten]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Erinnerungen eines gelöschten Users bei Stayfriends vom 21.09.2013</p>
<p>Erinnerung an sehr abwechslungsreiche, intensive und unglaublich ereignisreiche Jahre meiner Jugend, auf die ich mit viel Dankbarkeit zurück blicke! Neben viel Fleiss, Lernen, Schwitzen in Prüfungen auch unvergesssene Annekdoten.</p>
<p>Unvergessen: Rektor Mersmann, der früh morgens als einer der ersten auf den Schulhof kam, weisse Stoffhandschuhe anzog, und mit unzweideutigem Gesicht &#8220;Es ist Abfall, aber er geht auch den Rektor etwas an!&#8221; Unrat aufhob und kommentarlos entsorgte. Starke Szene, nie vergessen!</p>
<p>Unvergessen: Rektor Schütze 1975: Schul-Fete mit zirka 150 Schülern der Abschlussklassen in der Pausenhalle im Schulhof. Drinnen: beschlagene Scheiben vom Tanzschweiss, Cola und anderes;-)) in Mengen, heisse Musik wie Santanas &#8220;oye como va&#8221;, Janis Joplins &#8220;Cry baby&#8221; und Doors &#8220;Riders on the Storm&#8221; bis zum Abwinken, noch heissere Jungens und Mädels im Vollsaft ihre Spätjugend. Draussen: Der Rektor stellt sich vor seine Schülerschaft eintrudelnden und randalierenden Motorrad-Rockern in den Weg, die die Party &#8220;aufmischen&#8221; wollen. Frischluftschnapper mit nassen Haaren vor der Türe, der Szene zuschauend, oder drinnen Meldung machend &#8220;Hey, es knallt gleich da draussen&#8221;. Alle Rocker johlend, betrunken und bekifft bis in die obersten Haarspitzen. Mittlerweile platt gedrückte Nasen an den verschwitzten Scheiben. Gewalt liegt in der Luft, wie oft in jenen Rocker-Tagen. Als die Schläger den &#8220;feinen Piefke&#8221; lachend mit Links an die Seite schieben wollen, geht einer von ihnen aufgrund einer satten Geraden des versierten Boxers aus englischen Studentenzeiten sang und klanglos ein Nickerchen halten und der Rest der Rüpel hat &#8211; die Augen sehr weit und entsetzt aufgerissen &#8211; alle Hände voll zu tun, um ihren Kollegen samt ihren Maschinen schleunigst vom Schulhof zurück zu ziehen.</p>
<p>Unvergessen! &#8211; Sowohl das Statement des Rektors als auch die Blicke zwischen uns Schülern während und nach seinem couragierten Fight. Könnte noch vieles berichten. Denke sehr gerne an diese Jahre zurück. Viele fachlich versierte, engagierte und auch menschlich sorgende und besorgte Lehrerinnen und Lehrer. Mögliches und Unmögliches wie in jeder Schule der Welt und in Herrn Schütze einen Rektor, der trotz konservativer Grundhaltung auch offen war gegenüber unseren Anliegen (Rockmusik in der Aula, Feten in der Schule, usw.), sofern alles in zivilisierten Bahnen verlief. Meine inhaltlich etwas hart mit den Schulreformen, für die er stand, ins Gericht gehende Abiturrede wurde seinem damaligen Engagement für eine gute Schule und auch für meine persönlichen Anliegen aus der Rückschau natürlich nicht gerecht und hat seinerzeit zu Recht bei einigen zu Pfiffen und Protesten geführt. Wenn ich sehe, an was ich mich heute &#8211; auch in schulischer Hinsicht &#8211; gerne erinnere, hat er damals vieles richtig gemacht.</p>
<p>Erinnerungen eines gelöschten Users bei Stayfriends vom 21.09.2013</p>
<p><strong>Weiß jemand, wer der Autor war/ist?</strong></p></div>
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		<title>Schüler &#8211; Demo in Greven &#8211; von Ludger Hidding</title>
		<link>https://www.augustinianum-greven.de/schueler-demo-in-greven-von-ludger-hidding/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Feb 2025 15:16:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anekdoten]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Man schrieb das Jahr 1954. Die Klasse Quarta residierte ab Ostern 1954 in der damaligen Wilhelmschule in einem Raum unter dem Dach. Die Neubau &#8211; Fortschritte zogen sich (letztlich bis Mai 1955), aber ihre Schatten kamen schon herauf. Die Klassen wurden regelrecht durchkämmt nach Schülern, die im Schulchor zu den Feierlichkeiten auftreten sollten. In der damaligen U III waren 14 Jungen von 32 geeignet.</p>
<p>Nun ereignete sich folgendes:</p>
<p>Die Chorsänger mussten zu dauernden Proben antreten, alle anderen durften einen Wandertag machen. Natürlich war das ungerecht. Also verfassten wir eine Protestresolution und zogen vom Wilhelmplatz über die Gartenstrasse, Kölkers Pättken, Windhorststrasse und Barkenstrasse bis zur Wohnung des Musiklehrers. Unter lautem Geschrei wurde die Protestnote übergeben. Zufrieden gingen wir dann nach Hause.</p>
<p>Hinter den Scheiben aber hatte sich Musiklehrer Julius Blaschke die Namen der Demonstranten aufgeschrieben, ohne dass wir das bemerkt hatten.</p>
<p>Am nächsten Morgen passierte zunächst garnichts. Nach der großen Pause ging die Tür auf. Herr Direktor trat mit dem Hausmeister ein, unser Englischlehrer durfte am Pult Platz nehmen. Herr Direktor, wie immer im dunkelblauen Anzug und leicht silberner Krawatte, übergab feierlich dem Hausmeister seine Ringe (Schmuckringe), die dieser während der nun folgenden Aktion in den ausgestreckten Händen hielt. Es begann mit einer großen Predigt mit dem unvergesslichen Satz: &#8220;Wir sind doch keine Klippschule&#8221;. Die Ansprache mag etwa zehn Minuten gedauert haben.</p>
<p>Danach rief der Direktor die Demonstranten mit Namen auf. Alle mussten sich in einer Reihe aufstellen und jeder bekam vier &#8220;Streicheleinheiten&#8221; in verschiedenen Versionen: manchmal zuerst zwei rechts, dann zwei links, beim nächsten drei rechts und eine links, links-rechts abwechselnd oder auch zuerst zwei links und dann zwei rechts. So wusste keiner, wie es bei ihm einschlägt, damit nur niemand den Kopf wegziehen konnte.</p>
<p>Nach getaner &#8220;Arbeit&#8221; verließ die Abordnung den Raum, nachdem der Schweiß abgeputzt war und der Hausmeister feierlich den Handschmuck zurück gereicht hatte. Man entschwand wortlos. Am übernächsten Tag war der Anführer der Demonstranten nicht mehr da. Man erfuhr, dass er die Schule in Richtung Lohburg verlassen hatte. Aus ihm ist später ein Oberstudiendirektor geworden.</p>
<p>Der Satz &#8220;Wir sind doch keine Klippschule&#8221; hat in unseren Kreisen heute noch einen tollen, ermunternden Klang.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Erinnerungen von<strong> Ludger Hidding, Abi Jahrgang 1960</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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